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Zeitzeuge mahnt zum Erinnern

Zeitzeuge mahnt zum Erinnern

Gesamtschule Geldern bereitet sich auf Exkursion nach Weimar und Buchenwald vor

Geldern. Ein stiller, konzentrierter Raum, gespannte Aufmerksamkeit und eine Geschichte, die unter die Haut ging: Vor einer Schülergruppe der Gesamtschule der Stadt Geldern berichtete der Holocaust-Überlebende Thomas Gabelin aus seinem Leben. Der Zeitzeugenvortrag bildete einen zentralen Vorbereitungspunkt für die bevorstehende Exkursion der Schule nach Weimar und zur Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald.
Thomas Gabelin wurde 1944 im Ghetto und Konzentrationslager Theresienstadt geboren. In seinem Vortrag schilderte er eindrücklich, was Verfolgung, Ausgrenzung und Entrechtung im Nationalsozialismus bedeuteten – nicht abstrakt aus dem Geschichtsbuch, sondern als persönliche Lebensgeschichte. Besonders bewegend für die Schülerinnen und Schüler war die Erkenntnis, dass hinter historischen Zahlen konkrete Menschen, Familien und Schicksale stehen. Gabelin betonte immer wieder die Verantwortung der jungen Generation, wachsam zu bleiben und sich aktiv gegen Hass, Diskriminierung und menschenfeindliche Ideologien einzusetzen.
Der Vortrag war bewusst als inhaltliche und emotionale Vorbereitung auf die Bildungsreise nach Weimar angelegt, die bereits zum zweiten Mal von der Gesamtschule der Stadt Geldern durchgeführt wird. Begleitet von Herrn Lantermann und Frau Wiemers verbindet die mehrtägige Exkursion historische Bildung, politische Reflexion und kulturelle Erfahrungen.
Der Zeitzeugenvortrag von Thomas Gabelin verlieh dieser Reisevorbereitung eine besondere Tiefe. Viele Schülerinnen und Schüler äußerten im Anschluss, dass sie den Besuch in Buchenwald nun bewusster und mit größerem Respekt antreten würden. Herr Lantermann und Frau Wiemers begleiteten nicht nur organisatorisch, sondern auch pädagogisch die Vorbereitung und standen den Jugendlichen für Gespräche über die emotional anspruchsvollen Inhalte zur Verfügung.
Nach den positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre steht fest: Die Weimar-Exkursion soll dauerhaft im Schulprogramm der Gesamtschule der Stadt Geldern verankert werden. Mit der Verbindung aus Zeitzeugengespräch, Gedenkstättenbesuch und kultureller Bildung setzt die Schule ein klares Zeichen für nachhaltige historische und politische Bildung und für die Bedeutung des Erinnerns als Auftrag für die Zukunft.

Kooperation mit Metallbau Aßmann

Kooperation mit Metallbau Aßmann

Die Gesamtschule der Stadt Geldern und die Firma Metallbau Aßmann aus Pont werden Kooperationspartner

Die Gesamtschule Geldern hat mit der Firma Metallbau Aßmann, vertreten durch Frau Nele Aßmann, eine enge Zusammenarbeit vereinbart.

Die Firma besteht seit 1928 und hat sich in den Geschäftsbereichen Blechverarbeitung, Metallbau und Land- und Gartenbautechnik zu einem Experten entwickelt. Beim Erwerb von Landmaschinen, Futter- und Erntetechnik oder bei Zubehör- und Ersatzteilen steht die Firma aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrung beratend zur Seite. Im Metallbau zeichnet sie sich durch modernste Technik aus. In den Bereichen Einzelanfertigungen bis Massenproduktion wird zudem die Flexibilität des Unternehmens sichtbar.

Besonders für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 8-10 ist diese Zusammenarbeit von Interesse sind, da nun weitere Perspektiven für mögliche Berufsfelderkundungstage, Praktika und potentielle Ausbildungsplatzangebote entstehen.

Die Schule freut sich besonders darüber, dass der neue Partner auch im kommenden November am „Tag der Berufe“ teilnehmen wird und somit ein direkter Austausch mit den Schülerinnen und Schülern ermöglicht wird.

Raum für die Zukunft

Raum für die Zukunft

Raum für die Zukunft: Gesamtschule Geldern erhält modernen Erweiterungsbau für die Oberstufe

Ein Meilenstein für die Schullandschaft in Geldern nimmt Formen an: Die Gesamtschule der Stadt wird signifikant erweitert. Mit einem maßgeschneiderten Neubau stellt die Stadt die Weichen für eine moderne, zukunftsorientierte Oberstufenlandschaft. Ab Sommer 2028 soll das neue Gebäude offiziell bezogen werden und dann vor allem den Schülerinnen und Schülern der zehnten Klassen sowie der gymnasialen Oberstufe ein neues schulisches Zuhause bieten.

Der Erweiterungsbau setzt auf zeitgemäße pädagogische Architektur. Neben hellen, digital und modern ausgestatteten Kursräumen entstehen hochmoderne Fachräume der Naturwissenschaften, die experimentelles und praxisnahes Arbeiten auf universitärem Niveau ermöglichen.

Offene Lernlandschaften und Raum für Begegnung

Ein besonderes Highlight des Neubaus ist das großzügige Raumkonzept, das starre Strukturen aufbricht: Ein offener Lernbereich mit integrierter Bibliothek soll als zentrales Herzstück fungieren. Hier wird den Jugendlichen Raum für selbstorganisiertes Arbeiten, Gruppenprojekte und konzentrierte Recherche geboten – eine optimale Vorbereitung auf die Anforderungen von Studium und Berufswelt.

Doch nicht nur das Lernen, auch das Miteinander steht im Fokus des architektonischen Entwurfs. So wird ein sogenanntes „Dialog-Café“ eingerichtet. Dieser Bereich steht sowohl der Schülerschaft als auch dem Lehrerkollegium offen und lädt zu gemeinsamen, kreativen Auszeiten, informellem Austausch und dem Durchatmen im Schulalltag ein.

Pädagogisches Konzept erhält architektonisches Fundament

In der Schulleitung ist die Vorfreude auf das Großprojekt spürbar. Besonders für das Team der Abteilungsleitungen von Frau Aengenheister und Frau Bülow, das die Jahrgänge 9 und 10 sowie die gymnasiale Oberstufe koordiniert, schließt der Neubau eine wichtige pädagogische Lücke.

Der Übergang von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II gilt als sensible Phase in der Schullaufbahn. Durch die Zusammenführung der zehnten Klassen mit den Jahrgangsstufen der Oberstufe im selben Gebäude wird dieser Übergang nun auch räumlich perfekt unterstützt. Das gemeinsame Lernen und Leben in einem eigenen Trakt nimmt den Jugendlichen die Schwellenängste vor der Oberstufe, stärkt das Wir-Gefühl und erleichtert die kontinuierliche pädagogische Begleitung.

Mit dem Baustart wird in naher Zukunft gerechnet. Wenn im Sommer 2028 die ersten Kurse in den Neubau einziehen, verfügt Geldern über ein weiteres schulisches Aushängeschild, das fit für die Bildungsanforderungen der kommenden Jahrzehnte ist.

Fonteyne

Fonteyne

Die Gesamtschule der Stadt Geldern und die Firma FONTEYNE werden Kooperationspartner !

Die GE Geldern hat mit der Firma FONTEYNE, einem Traditionsunternehmen, eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Die Firma besteht seit 1911 in Geldern. Der Kernbereich umfasst sämtliche Erschließungs- und Infrastrukturmaßnahmen im Straßen- und Kanalbau in allen Größenordnungen und Schwierigkeitsgraden.

Besonders für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 8-10 ist die Kooperation von Bedeutung, da nun weitere Möglichkeiten für Berufsfelderkundungstage, Praktika und Ausbildungsplatzangebote realisiert werden können.

Zudem wollen sich die neuen Kooperationspartner gegenseitig bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen. Die Gesamtschule Geldern freut sich darüber, dass die Firma FONTEYNE im kommenden November am „Tag der Berufe“ teilnehmen wird und auch praktische Arbeitsbeispiele (u.a. Baggerarbeiten auf dem Schulhof) den Schülerinnen und Schülern demonstrieren möchte.

Schülerpraktikum 2026

Schülerpraktikum 2026

150 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 der Gesamtschule Geldern haben seit dem 16.03.2026 ihr zweiwöchiges Betriebspraktikum in zahlreichen Betrieben in Geldern und Umgebung absolviert – und nun erfolgreich beendet.

In dieser Zeit hatten die Jugendlichen die Gelegenheit, vielfältige berufliche Praxiserfahrungen zu sammeln. Sie waren in ganz unterschiedlichen Bereichen eingesetzt: im Handwerk, im Einzelhandel, in der Gastronomie, in der Verwaltung sowie in diversen sozialen Einrichtungen wie Kitas, Pflegeeinrichtungen oder sozialen Diensten. Die Betriebe boten den Schülerinnen und Schülern ein breites Spektrum an Tätigkeiten an – von einfachen Hilfsarbeiten über unterstützende Tätigkeiten im Tagesgeschäft bis hin zu kleineren, betreuten Projektaufgaben.

Bereits während der Praktikumszeit berichteten viele Jugendliche von neuen Eindrücken und nützlichen Erfahrungen. Eine Schülerin erzählte bei einem Besuch der Lehrkraft begeistert: „Ich habe gelernt, wie wichtig Teamarbeit in einer Kita ist und wie viel Verantwortung man für die Kinder trägt.“ Andere Schülerinnen und Schüler hoben hervor, wie spannend es sei, einmal „auf der anderen Seite“ zu stehen – etwa im Verkauf, in der Werkstatt oder im Büro – und zu erleben, wie viel Organisation, Kommunikation und Fachwissen hinter den Abläufen im Betrieb steckt.

Besonders erfreulich ist das Feedback der Betriebe in diesem Jahr: Sehr viele Unternehmen zeigten sich äußerst zufrieden mit der Zuverlässigkeit, dem Engagement und der Lernbereitschaft unserer Schülerinnen und Schüler. Immer wieder wurde betont, wie höflich, interessiert und motiviert die Jugendlichen aufgetreten sind. Das Rückmeldebild war durchweg positiv – sowohl in persönlichen Gesprächen als auch in schriftlichen Rückmeldungen. Viele Betriebe können sich gut vorstellen, auch in den kommenden Jahren wieder Praktikantinnen und Praktikanten der Gesamtschule Geldern aufzunehmen.

Auch aus Sicht der Schülerinnen und Schüler war das Praktikum ein voller Erfolg. Viele von ihnen gaben an, dass sie nun ein klareres Bild davon haben, welche beruflichen Wege für sie in Frage kommen – und welche vielleicht eher nicht. Einige konnten konkrete Berufswünsche weiter festigen, andere haben neue Interessen entdeckt. Für manche war es zudem die erste Erfahrung, in einem „richtigen“ Betrieb mit festen Arbeitszeiten, Pausenregelungen und klaren Zuständigkeiten mitzuwirken.

Wie schon in den vergangenen Jahren sind auch diesmal wieder Kontakte entstanden, aus denen sich in Zukunft Ausbildungsplätze entwickeln könnten. So arbeiten beispielsweise bei der Firma Metallbau Aßmann inzwischen zwei ehemalige Schülerinnen und Schüler aus den letzten Abschlussjahrgängen der Gesamtschule Geldern, deren Weg ebenfalls mit einem Praktikum begonnen hat. Solche Beispiele zeigen, wie wertvoll diese Praxiserfahrungen für die berufliche Orientierung und den späteren Einstieg ins Berufsleben sein können.

Das zweiwöchige Praktikum ist nun beendet – zurück bleiben viele positive Eindrücke, gewonnene Einsichten und gestärkte Kooperationen zwischen Schule und Betrieben.

Vielen Dank an alle Betriebe für ihre Unterstützung, ihre Zeit und ihr Vertrauen in unsere Schülerinnen und Schüler – und ein großes Kompliment an unsere Neuntklässlerinnen und Neuntklässler für ihren Einsatz und ihre Bereitschaft, sich auf diese neue Erfahrung einzulassen.

Weltweite Bräuche und Tradition im Frühling

Weltweite Bräuche und Tradition im Frühling

Der Ramadan für die Muslime, wie auch die Fastenzeit für die Christen fingen laut der alten Tradition bereits im Februar an. In dem Zusammenhang lag der Fokus der Wortschatzarbeit im DaZ- Unterricht auf den Themen der weltweiten Bräuche und Traditionen. In drei Sprachniveaus wurden diverse Texte gelesen, geschrieben und gelernt. Für die vielfältige Schulgemeinschaft erstellten die Lernenden ein buntes Plakat mit mehrsprachigen Wünschen für die Feiertage. Wir wünschen euch allen schöne Zeit in den kommenden Ferien- DaZ Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen!