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Awarness-Workshop von Amnesty International

Awarness-Workshop von Amnesty International

Im Rahmen der SV-Arbeit war am Montag (22.06.2026) Peter-Michael Friedrichs von Amnesty International bei uns an der Gesamtschule zu Gast. Herr Friedrichs präsentierte unseren Klassensprecher:innen der Jahrgänge 8 bis Q1 einen spannenden Workshop zum Thema Toleranz. Die Schüler:innen erarbeiteten zunächst gemeinsam eine Toleranz-Definition. Anschließend diskutierten sie intensiv über Werte, die für sie besonders wichtig sind. Zum Schluss präsentierte Herr Friedrichs prominente Personen, die sich für Menschenrechte einsetzen. Darunter waren Fußballer Leon Goretzka und Antonio Rüdiger sowie Rapperin Nura. Die teilnehmenden Schüler:innen werden die Inhalte in ihren Klassen im Rahmen des Klassenrats noch einmal aufarbeiten. 
Begleitet wurde der Workshop von unseren SV-Lehrer:innen Herrn und Frau Verstraelen.

Aufklärung Alkohol und Schwangerschaft

Aufklärung Alkohol und Schwangerschaft

Besuch der ÄGGF: Aufklärung über die Folgen von Alkohol in der Schwangerschaft

 Am 9. und 11. Juni 2026 war die ÄGGF (Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung) mit mehreren Ärztinnen zu Gast an der Gesamtschule der Stadt Geldern. Im Rahmen eines Präventionsprojekts zur Aufklärung über Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) nahmen alle Klassen des 9. Jahrgangs an insgesamt zwölf Schulungen teil.

 In geschlechtergetrennten Gruppen setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema „Alkohol während der Schwangerschaft“ auseinander. Dabei vermittelten die Ärztinnen fachkundig und anschaulich, welche Auswirkungen Alkoholkonsum während der Schwangerschaft auf die Entwicklung des ungeborenen Kindes haben kann und welche langfristigen Folgen Fetale Alkoholspektrumstörungen mit sich bringen.

 Neben den fachlichen Inhalten boten die Veranstaltungen den Jugendlichen die Möglichkeit, Fragen zu den Themen Schwangerschaft, Sexualität und Gesundheit zu stellen. Die Ärztinnen begegneten den Anliegen der Schülerinnen und Schüler dabei mit großer Offenheit, Sensibilität und fachlicher Kompetenz.

 Das Projekt verfolgte das Ziel, junge Menschen frühzeitig für die Risiken von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft zu sensibilisieren und einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsprävention zu leisten.

 Die Gesamtschule der Stadt Geldern bedankt sich bei der ÄGGF für die Durchführung des Projekts sowie beim Rotary Club Geldern, dessen Unterstützung die Umsetzung der Veranstaltungen ermöglicht hat.

 Bildnachweis und Rechte: © ÄGGF

Perspektiv-Klasse

Perspektiv-Klasse

Im kommenden Schuljahr 2026/27 bietet unsere Schule die Perspektivklasse an. Mit diesem besonderen Angebot möchten wir Schülerinnen und Schüler unterstützen, die einen stärkeren Praxisbezug im schulischen Lernen benötigen und ihre beruflichen Perspektiven gezielt weiterentwickeln möchten.

Was ist die Perspektivklasse?

Die Perspektivklasse verbindet schulisches Lernen mit praktischen Erfahrungen in der Arbeitswelt. Die Schülerinnen und Schüler verbringen

  • 3 Tage pro Woche in der Schule
  • 2 Tage pro Woche in einem Praktikumsbetrieb

Durch diese Kombination erhalten die Jugendlichen die Möglichkeit, wichtige berufliche Erfahrungen zu sammeln, ihre Stärken zu entdecken und sich gezielt auf den Übergang von der Schule in Ausbildung oder Beruf vorzubereiten.

Für wen ist die Perspektivklasse geeignet?

Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs, die

  • praxisorientiert lernen möchten,
  • Interesse an beruflichen Tätigkeitsfeldern haben,
  • ihre Motivation durch konkrete Berufserfahrungen steigern können,
  • sich frühzeitig mit ihrer beruflichen Zukunft auseinandersetzen möchten.

Mögliche Praktikumsbereiche

Die Praktika können beispielsweise in folgenden Berufsfeldern stattfinden:

  • Gartenbau
  • Bauwesen
  • Einzelhandel
  • Handwerk
  • Gesundheitswesen

Weitere Berufsfelder sind nach Absprache selbstverständlich möglich.

Ziele der Perspektivklasse

Die Perspektivklasse verfolgt das Ziel,

  • den Ersten Schulabschluss (HA9) zu erreichen,
  • berufliche Kompetenzen zu entwickeln,
  • Kontakte zu Ausbildungsbetrieben aufzubauen,
  • die Chancen auf einen Ausbildungsplatz zu verbessern.

Nicht selten ergeben sich aus den Praktika bereits erste Perspektiven für eine spätere Ausbildung.

Ansprechpartner

Bei Fragen zur Perspektivklasse stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

  • Frau Aengenheister (Abteilungsleitung III)
  • Herr Dr. Schulz (StuBo-Team SI)
  • Herr Fabian (StuBo-Team SI)

E-Mail: stubo@ge-geldern.de

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen und Ihren Kindern neue Perspektiven für einen erfolgreichen schulischen und beruflichen Weg zu eröffnen.

Mit freundlichen Grüßen

S. Aengenheister,  Dr. M. Schulz und D. Fabian

Gartenbau Grütters aus Sonsbeck

Gartenbau Grütters aus Sonsbeck

Die Gesamtschule der Stadt Geldern und die Firma Gartenbau Grütters aus Sonsbeck werden Kooperationspartner

Die GE Geldern hat mit der Firma Grütters, vertreten durch Herrn Peters, eine weitere enge Zusammenarbeit beschlossen.

Die Firma ist im Bereich Kundenberatung, Gartenplanung und Gartengestaltung ganzheitlich tätig. Ob Gartenneuanlage oder die Überarbeitung eines bestehenden Gartens: es werden immer individuelle Gartenkonzepte erstellt. Auch ein „Gartentypentest“, den die Firma gemeinsam mit einer Psychologin entwickelt hat, ist ein fester Bestandteil der Kundenberatung.

Besonders für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 8-10 ist diese Kooperation von Bedeutung, da diverse Perspektiven für mögliche Berufsfelderkundungstage, Praktika und potentielle Ausbildungsplatzangebote entstehen.

Die Schule freut sich darüber, dass der neue Partner auch im kommenden November am „Tag der Berufe“ wieder teilnehmen wird.

Bildungsreise Weimar

Bildungsreise Weimar

Bildungsreise mit nachhaltigem Eindruck: Gesamtschule Geldern auf Exkursion in Weimar

Weimar/Geldern. Bereits zum zweiten Mal machte sich eine Schülergruppe der Gesamtschule der Stadt Geldern auf den Weg nach Weimar, um Geschichte, Politik und Kultur vor Ort zu erleben. Die mehrtägige Exkursion, begleitet von Herrn Lantermann und Frau Wiemers, verband historische Bildung mit kultureller Auseinandersetzung – und soll künftig fester Bestandteil des Schulprogramms werden.

Ein besonders eindrücklicher Programmpunkt war der Besuch der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers KZ Buchenwald. Die Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen und den Schicksalen der Häftlinge hinterließ bei den Schülerinnen und Schülern einen nachhaltigen Eindruck. In Gesprächen und stillen Momenten der Reflexion wurde deutlich, wie wichtig diese Form des Lernens außerhalb des Klassenzimmers ist.

Ergänzt wurde dieser ernste Zugang zur Geschichte durch ein umfassendes Kulturprogramm in Weimar. Auf den Spuren von Goethe, Schiller und der deutschen Klassik erkundete die Gruppe die Stadt, die wie kaum eine andere für kulturelle und geistige Strömungen Europas steht. Museen, historische Orte und gemeinsame Stadtführungen boten vielfältige Anknüpfungspunkte für den Unterricht.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Haus der Weimarer Republik. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler einen anschaulichen Einblick in die Entstehung der ersten deutschen Demokratie, ihre Errungenschaften und ihre Herausforderungen. Interaktive Ausstellungen machten politische Geschichte greifbar und regten zu Diskussionen über Demokratie in der Gegenwart an.

Herr Lantermann und Frau Wiemers begleiteten die Fahrt mit großem Engagement. Sie organisierten nicht nur das vielfältige Programm, sondern standen den Jugendlichen auch als Gesprächspartner zur Seite – besonders bei der Aufarbeitung der emotional anspruchsvollen Inhalte.

Nach dem erfolgreichen zweiten Durchgang steht bereits fest: Die Weimar-Exkursion soll künftig als feste Institution an der Gesamtschule der Stadt Geldern etabliert werden. Damit setzt die Schule ein klares Zeichen für nachhaltige politische Bildung, historisches Bewusstsein und kulturelle Teilhabe.

 

Zeitzeuge mahnt zum Erinnern

Zeitzeuge mahnt zum Erinnern

Gesamtschule Geldern bereitet sich auf Exkursion nach Weimar und Buchenwald vor

Geldern. Ein stiller, konzentrierter Raum, gespannte Aufmerksamkeit und eine Geschichte, die unter die Haut ging: Vor einer Schülergruppe der Gesamtschule der Stadt Geldern berichtete der Holocaust-Überlebende Thomas Gabelin aus seinem Leben. Der Zeitzeugenvortrag bildete einen zentralen Vorbereitungspunkt für die bevorstehende Exkursion der Schule nach Weimar und zur Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald.
Thomas Gabelin wurde 1944 im Ghetto und Konzentrationslager Theresienstadt geboren. In seinem Vortrag schilderte er eindrücklich, was Verfolgung, Ausgrenzung und Entrechtung im Nationalsozialismus bedeuteten – nicht abstrakt aus dem Geschichtsbuch, sondern als persönliche Lebensgeschichte. Besonders bewegend für die Schülerinnen und Schüler war die Erkenntnis, dass hinter historischen Zahlen konkrete Menschen, Familien und Schicksale stehen. Gabelin betonte immer wieder die Verantwortung der jungen Generation, wachsam zu bleiben und sich aktiv gegen Hass, Diskriminierung und menschenfeindliche Ideologien einzusetzen.
Der Vortrag war bewusst als inhaltliche und emotionale Vorbereitung auf die Bildungsreise nach Weimar angelegt, die bereits zum zweiten Mal von der Gesamtschule der Stadt Geldern durchgeführt wird. Begleitet von Herrn Lantermann und Frau Wiemers verbindet die mehrtägige Exkursion historische Bildung, politische Reflexion und kulturelle Erfahrungen.
Der Zeitzeugenvortrag von Thomas Gabelin verlieh dieser Reisevorbereitung eine besondere Tiefe. Viele Schülerinnen und Schüler äußerten im Anschluss, dass sie den Besuch in Buchenwald nun bewusster und mit größerem Respekt antreten würden. Herr Lantermann und Frau Wiemers begleiteten nicht nur organisatorisch, sondern auch pädagogisch die Vorbereitung und standen den Jugendlichen für Gespräche über die emotional anspruchsvollen Inhalte zur Verfügung.
Nach den positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre steht fest: Die Weimar-Exkursion soll dauerhaft im Schulprogramm der Gesamtschule der Stadt Geldern verankert werden. Mit der Verbindung aus Zeitzeugengespräch, Gedenkstättenbesuch und kultureller Bildung setzt die Schule ein klares Zeichen für nachhaltige historische und politische Bildung und für die Bedeutung des Erinnerns als Auftrag für die Zukunft.