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Raum für die Zukunft

Raum für die Zukunft

Raum für die Zukunft: Gesamtschule Geldern erhält modernen Erweiterungsbau für die Oberstufe

Ein Meilenstein für die Schullandschaft in Geldern nimmt Formen an: Die Gesamtschule der Stadt wird signifikant erweitert. Mit einem maßgeschneiderten Neubau stellt die Stadt die Weichen für eine moderne, zukunftsorientierte Oberstufenlandschaft. Ab Sommer 2028 soll das neue Gebäude offiziell bezogen werden und dann vor allem den Schülerinnen und Schülern der zehnten Klassen sowie der gymnasialen Oberstufe ein neues schulisches Zuhause bieten.

Der Erweiterungsbau setzt auf zeitgemäße pädagogische Architektur. Neben hellen, digital und modern ausgestatteten Kursräumen entstehen hochmoderne Fachräume der Naturwissenschaften, die experimentelles und praxisnahes Arbeiten auf universitärem Niveau ermöglichen.

Offene Lernlandschaften und Raum für Begegnung

Ein besonderes Highlight des Neubaus ist das großzügige Raumkonzept, das starre Strukturen aufbricht: Ein offener Lernbereich mit integrierter Bibliothek soll als zentrales Herzstück fungieren. Hier wird den Jugendlichen Raum für selbstorganisiertes Arbeiten, Gruppenprojekte und konzentrierte Recherche geboten – eine optimale Vorbereitung auf die Anforderungen von Studium und Berufswelt.

Doch nicht nur das Lernen, auch das Miteinander steht im Fokus des architektonischen Entwurfs. So wird ein sogenanntes „Dialog-Café“ eingerichtet. Dieser Bereich steht sowohl der Schülerschaft als auch dem Lehrerkollegium offen und lädt zu gemeinsamen, kreativen Auszeiten, informellem Austausch und dem Durchatmen im Schulalltag ein.

Pädagogisches Konzept erhält architektonisches Fundament

In der Schulleitung ist die Vorfreude auf das Großprojekt spürbar. Besonders für das Team der Abteilungsleitungen von Frau Aengenheister und Frau Bülow, das die Jahrgänge 9 und 10 sowie die gymnasiale Oberstufe koordiniert, schließt der Neubau eine wichtige pädagogische Lücke.

Der Übergang von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II gilt als sensible Phase in der Schullaufbahn. Durch die Zusammenführung der zehnten Klassen mit den Jahrgangsstufen der Oberstufe im selben Gebäude wird dieser Übergang nun auch räumlich perfekt unterstützt. Das gemeinsame Lernen und Leben in einem eigenen Trakt nimmt den Jugendlichen die Schwellenängste vor der Oberstufe, stärkt das Wir-Gefühl und erleichtert die kontinuierliche pädagogische Begleitung.

Mit dem Baustart wird in naher Zukunft gerechnet. Wenn im Sommer 2028 die ersten Kurse in den Neubau einziehen, verfügt Geldern über ein weiteres schulisches Aushängeschild, das fit für die Bildungsanforderungen der kommenden Jahrzehnte ist.

Bildungsreise Polen

Bildungsreise Polen

Die vom Deutschen Polen-Institut organisierte Bildungsreise nach Polen, die am 29. März anfing, ging am 3. April leider viel zu schnell zu Ende. Unter der Leitung des Polenexperten Dr. M. Kneip (https://www.deutsches-polen-institut.de/institut/ansprechpartner/dr-matthias-kneip und der Reiseleiterin Ewa Kwasny vom Krakauer Reisebüro PolenPlan https://polenplan.com/uber-uns/) nahm ich mit 25 anderen Lehrkräften aus Deutschland an der facettenreichen Bildungsreise teil.

Auf dem Programm standen: die Besichtigung der Danziger Altstadt und des Europäischen Zentrum der Solidarnosc, ein Ausflug zu der Marienburg (Malbork), der ältesten Backsteinfestung Europas und dem ehemaligen Hauptsitz des Deutschen Ritterordens (UNSESCO- Weltkulturerbe).

Eine Fahrt zur Westerplatte, jenem Ort, an dem der Zweite Weltkrieg begann, fand am 3. Tag der Lehrerreise statt. Am 4. Tag fuhren wir mit dem Bus zu der Gedenkstätte Stutthof und besichtigten das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Stutthof. Am 5. Tag konnten alle das Museum des Zweiten Weltkrieges besichtigen und anschließend mit einem Bus zum Danziger Stadtteil Wrzeszcz fahren. Die Spuren führten uns zum Haus, in dem Günter Grass seine Kindheit verbrachte, einige Handlungsorte seiner Romane wurden uns auch präsent. Da die Stadt Danzig an der Ostseeküste liegt, dürften Spaziergänge an der Küste in Sopot (dt, Zoppot) nicht fehlen. Das Flanieren auf der  Hauptpromenade und der Genuss der polnischen Spezialitäten rundeten die Tage ab.
Es wäre sehr lehrreich, wenn auch unsere Schülerinnen und Schüler in der Zukunft an solchen Fahrten teilnehmen könnten, um das Nachbarland Polen näher kennenzulernen und deutsch-polnische Kontakte zu knüpfen.

Pink gegen Rassismus

Pink gegen Rassismus

Aktionstag an unserer Schule

Auch in diesem Jahr hat unsere Schule wieder ein starkes Zeichen gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus gesetzt. Unter dem Motto „Pink gegen Rassismus“ kamen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeitende zusammen, um zu zeigen, dass Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt bei uns nicht nur Worte sind, sondern gelebter Alltag.

Ein besonderes Highlight war erneut die Kletter‑Aktion, die viele Klassen begeistert angenommen haben. Beim gemeinsamen Klettern ging es nicht nur um sportliche Herausforderung, sondern vor allem um Vertrauen, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung. Wer klettert, braucht Menschen, die sichern, Mut machen und Verantwortung übernehmen – genau die Werte, die auch im Umgang miteinander wichtig sind.

Neben der Kletterwand setzten viele Schülerinnen und Schüler mit pinker Kleidung, Plakaten und kreativen Aktionen sichtbare Zeichen für eine offene und tolerante Schulgemeinschaft. Die Aktionstage zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig es ist, Haltung zu zeigen und gemeinsam für ein respektvolles Miteinander einzustehen.

Pink gegen Rassismus erinnert uns daran, dass jede und jeder von uns Verantwortung trägt – im Klassenzimmer, auf dem Schulhof und darüber hinaus.

Klick auf ein Foto, um die Galerie zu starten.

Westerheide und der WERBERING Geldern e.V. als Kooperationspartner

Westerheide und der WERBERING Geldern e.V. als Kooperationspartner

Die Gesamtschule Geldern hat mit der Firma WESTERHEIDE² und dem WERBERING Geldern e.V.³, vertreten durch Herrn Alexander Westerheide²³ und Herrn Verheyen³, eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Konkret geht es dabei um eine effektive Vernetzung der lokalen Gelderner Wirtschaft mit der Schule im Bereich der Berufsorientierung.

Zum WERBERING zählen über 150 Mitgliedsunternehmen, die besonders für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 8-10 von Interesse sind, da nun weitere Perspektiven für mögliche Berufsfelderkundungstage, Praktika und potentielle Ausbildungsplatzangebote entstehen.

Zudem wollen sich die neuen Kooperationspartner gegenseitig bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen. Die Schule freut sich besonders darüber, dass die beiden neuen Partner auch im kommenden November am „Tag der Berufe“ teilnehmen werden und somit den unmittelbaren Austausch mit den Schülerinnen und Schülern vor Ort suchen.

v.l.n.r Frau Ratmer-Naundorf, Herr Westerheide, Herr Verheyen

Neugestaltung des Schulprogramms

Neugestaltung des Schulprogramms

Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass wir intensiv an der Neugestaltung unseres Schulprogramms gearbeitet haben. Unser Ziel ist es, ein lebendiges und dynamisches Konzept zu schaffen, das nicht in einem 500-seitigen Buch im Schrank verstauben soll.

Das neue Schulprogramm wird in Form einer Taskcard präsentiert, die es uns ermöglicht, Inhalte flexibel anzupassen und kontinuierlich zu überarbeiten. Diese innovative Herangehensweise stellt sicher, dass wir immer auf den neuesten Stand sind und auf die Bedürfnisse unserer Schüler*innen und der Schulgemeinschaft reagieren können.

Wir sind überzeugt, dass ein aktives und aktuelles Schulprogramm einen entscheidenden Beitrag zur Qualität unserer Bildung leistet. Bleiben Sie gespannt auf weitere Informationen und Updates zu unseren Fortschritten!

https://gesamtschule-geldern.de/schulprogramm/

 

MONTAG 12.01.2026 Distanzunterricht

MONTAG 12.01.2026 Distanzunterricht

Montag kein Präsenzunterricht wegen Glättegefahr

Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit: 

An den nordrhein-westfälischen Schulen findet am kommenden Montag, den 12. Januar 2026, kein Präsenzunterricht statt. Diese Entscheidung hat das Schulministerium getroffen, die Schulen hierüber heute per Mail informiert und die Schulen gebeten, in den dafür im Erlass vorgesehenen Distanzunterricht zu wechseln. Die Bezirksregierungen begleiten die Schulen bei der Umsetzung und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. 

Grund für die Entscheidung, den Präsenzunterricht am kommenden Montag auszusetzen, ist eine amtliche landesweite Vorabwarnung des Deutschen Wetterdienstes vom 11. Januar 2026: Demnach wird für den Montagmorgen überall im Bundesland Regen erwartet, der aufgrund der kalten Temperaturen auf Straßen und Böden gefrieren und flächendeckend Glätte verursachen wird. 

„Die Gesundheit und Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler haben für uns oberste Priorität. Deshalb haben wir uns zu diesem Schritt entschieden“, erläuterte Schulministerin Dorothee Feller. „Wir haben die Entscheidung zur Aussetzung des Präsenzunterrichts bereits auf der Grundlage der landesweiten Vorabwarnung getroffen, damit wir die Schulen, Eltern und Kinder so früh wie möglich informieren konnten.“ Mit einer endgültigen amtlichen Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes ist heute erst spät am Tag zu rechnen.

Die Regelungen für den Unterricht basieren auf dem Erlass Regelungen zu schulischen Maßnahmen bei Unwetterwarnungen und extremen Wetter-Ereignissen“. Schülerinnen und Schüler, die trotz der Anordnung zum ausfallenden Präsenzunterricht in die Schulen kommen, erhalten dort eine angemessene Betreuung. Für Eltern und Schülerinnen und Schüler können Schulen zum Beispiel auf ihrer Homepage weitere Informationenanbieten.

Weitere Hintergründe zum Umgang der Schulen mit extremen Witterungsverhältnissen finden Sie hier.

Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an: Telefon 0211 5867 40.

Quelle: https://www.schulministerium.nrw/presse/pressemitteilungen/montag-kein-praesenzunterricht-wegen-glaettegefahr-11-01-2026