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Bildungsreise Weimar

Bildungsreise Weimar

Bildungsreise mit nachhaltigem Eindruck: Gesamtschule Geldern auf Exkursion in Weimar

Weimar/Geldern. Bereits zum zweiten Mal machte sich eine Schülergruppe der Gesamtschule der Stadt Geldern auf den Weg nach Weimar, um Geschichte, Politik und Kultur vor Ort zu erleben. Die mehrtägige Exkursion, begleitet von Herrn Lantermann und Frau Wiemers, verband historische Bildung mit kultureller Auseinandersetzung – und soll künftig fester Bestandteil des Schulprogramms werden.

Ein besonders eindrücklicher Programmpunkt war der Besuch der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers KZ Buchenwald. Die Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen und den Schicksalen der Häftlinge hinterließ bei den Schülerinnen und Schülern einen nachhaltigen Eindruck. In Gesprächen und stillen Momenten der Reflexion wurde deutlich, wie wichtig diese Form des Lernens außerhalb des Klassenzimmers ist.

Ergänzt wurde dieser ernste Zugang zur Geschichte durch ein umfassendes Kulturprogramm in Weimar. Auf den Spuren von Goethe, Schiller und der deutschen Klassik erkundete die Gruppe die Stadt, die wie kaum eine andere für kulturelle und geistige Strömungen Europas steht. Museen, historische Orte und gemeinsame Stadtführungen boten vielfältige Anknüpfungspunkte für den Unterricht.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Haus der Weimarer Republik. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler einen anschaulichen Einblick in die Entstehung der ersten deutschen Demokratie, ihre Errungenschaften und ihre Herausforderungen. Interaktive Ausstellungen machten politische Geschichte greifbar und regten zu Diskussionen über Demokratie in der Gegenwart an.

Herr Lantermann und Frau Wiemers begleiteten die Fahrt mit großem Engagement. Sie organisierten nicht nur das vielfältige Programm, sondern standen den Jugendlichen auch als Gesprächspartner zur Seite – besonders bei der Aufarbeitung der emotional anspruchsvollen Inhalte.

Nach dem erfolgreichen zweiten Durchgang steht bereits fest: Die Weimar-Exkursion soll künftig als feste Institution an der Gesamtschule der Stadt Geldern etabliert werden. Damit setzt die Schule ein klares Zeichen für nachhaltige politische Bildung, historisches Bewusstsein und kulturelle Teilhabe.

 

Zeitzeuge mahnt zum Erinnern

Zeitzeuge mahnt zum Erinnern

Gesamtschule Geldern bereitet sich auf Exkursion nach Weimar und Buchenwald vor

Geldern. Ein stiller, konzentrierter Raum, gespannte Aufmerksamkeit und eine Geschichte, die unter die Haut ging: Vor einer Schülergruppe der Gesamtschule der Stadt Geldern berichtete der Holocaust-Überlebende Thomas Gabelin aus seinem Leben. Der Zeitzeugenvortrag bildete einen zentralen Vorbereitungspunkt für die bevorstehende Exkursion der Schule nach Weimar und zur Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald.
Thomas Gabelin wurde 1944 im Ghetto und Konzentrationslager Theresienstadt geboren. In seinem Vortrag schilderte er eindrücklich, was Verfolgung, Ausgrenzung und Entrechtung im Nationalsozialismus bedeuteten – nicht abstrakt aus dem Geschichtsbuch, sondern als persönliche Lebensgeschichte. Besonders bewegend für die Schülerinnen und Schüler war die Erkenntnis, dass hinter historischen Zahlen konkrete Menschen, Familien und Schicksale stehen. Gabelin betonte immer wieder die Verantwortung der jungen Generation, wachsam zu bleiben und sich aktiv gegen Hass, Diskriminierung und menschenfeindliche Ideologien einzusetzen.
Der Vortrag war bewusst als inhaltliche und emotionale Vorbereitung auf die Bildungsreise nach Weimar angelegt, die bereits zum zweiten Mal von der Gesamtschule der Stadt Geldern durchgeführt wird. Begleitet von Herrn Lantermann und Frau Wiemers verbindet die mehrtägige Exkursion historische Bildung, politische Reflexion und kulturelle Erfahrungen.
Der Zeitzeugenvortrag von Thomas Gabelin verlieh dieser Reisevorbereitung eine besondere Tiefe. Viele Schülerinnen und Schüler äußerten im Anschluss, dass sie den Besuch in Buchenwald nun bewusster und mit größerem Respekt antreten würden. Herr Lantermann und Frau Wiemers begleiteten nicht nur organisatorisch, sondern auch pädagogisch die Vorbereitung und standen den Jugendlichen für Gespräche über die emotional anspruchsvollen Inhalte zur Verfügung.
Nach den positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre steht fest: Die Weimar-Exkursion soll dauerhaft im Schulprogramm der Gesamtschule der Stadt Geldern verankert werden. Mit der Verbindung aus Zeitzeugengespräch, Gedenkstättenbesuch und kultureller Bildung setzt die Schule ein klares Zeichen für nachhaltige historische und politische Bildung und für die Bedeutung des Erinnerns als Auftrag für die Zukunft.

Kooperation mit Metallbau Aßmann

Kooperation mit Metallbau Aßmann

Die Gesamtschule der Stadt Geldern und die Firma Metallbau Aßmann aus Pont werden Kooperationspartner

Die Gesamtschule Geldern hat mit der Firma Metallbau Aßmann, vertreten durch Frau Nele Aßmann, eine enge Zusammenarbeit vereinbart.

Die Firma besteht seit 1928 und hat sich in den Geschäftsbereichen Blechverarbeitung, Metallbau und Land- und Gartenbautechnik zu einem Experten entwickelt. Beim Erwerb von Landmaschinen, Futter- und Erntetechnik oder bei Zubehör- und Ersatzteilen steht die Firma aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrung beratend zur Seite. Im Metallbau zeichnet sie sich durch modernste Technik aus. In den Bereichen Einzelanfertigungen bis Massenproduktion wird zudem die Flexibilität des Unternehmens sichtbar.

Besonders für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 8-10 ist diese Zusammenarbeit von Interesse sind, da nun weitere Perspektiven für mögliche Berufsfelderkundungstage, Praktika und potentielle Ausbildungsplatzangebote entstehen.

Die Schule freut sich besonders darüber, dass der neue Partner auch im kommenden November am „Tag der Berufe“ teilnehmen wird und somit ein direkter Austausch mit den Schülerinnen und Schülern ermöglicht wird.

Raum für die Zukunft

Raum für die Zukunft

Raum für die Zukunft: Gesamtschule Geldern erhält modernen Erweiterungsbau für die Oberstufe

Ein Meilenstein für die Schullandschaft in Geldern nimmt Formen an: Die Gesamtschule der Stadt wird signifikant erweitert. Mit einem maßgeschneiderten Neubau stellt die Stadt die Weichen für eine moderne, zukunftsorientierte Oberstufenlandschaft. Ab Sommer 2028 soll das neue Gebäude offiziell bezogen werden und dann vor allem den Schülerinnen und Schülern der zehnten Klassen sowie der gymnasialen Oberstufe ein neues schulisches Zuhause bieten.

Der Erweiterungsbau setzt auf zeitgemäße pädagogische Architektur. Neben hellen, digital und modern ausgestatteten Kursräumen entstehen hochmoderne Fachräume der Naturwissenschaften, die experimentelles und praxisnahes Arbeiten auf universitärem Niveau ermöglichen.

Offene Lernlandschaften und Raum für Begegnung

Ein besonderes Highlight des Neubaus ist das großzügige Raumkonzept, das starre Strukturen aufbricht: Ein offener Lernbereich mit integrierter Bibliothek soll als zentrales Herzstück fungieren. Hier wird den Jugendlichen Raum für selbstorganisiertes Arbeiten, Gruppenprojekte und konzentrierte Recherche geboten – eine optimale Vorbereitung auf die Anforderungen von Studium und Berufswelt.

Doch nicht nur das Lernen, auch das Miteinander steht im Fokus des architektonischen Entwurfs. So wird ein sogenanntes „Dialog-Café“ eingerichtet. Dieser Bereich steht sowohl der Schülerschaft als auch dem Lehrerkollegium offen und lädt zu gemeinsamen, kreativen Auszeiten, informellem Austausch und dem Durchatmen im Schulalltag ein.

Pädagogisches Konzept erhält architektonisches Fundament

In der Schulleitung ist die Vorfreude auf das Großprojekt spürbar. Besonders für das Team der Abteilungsleitungen von Frau Aengenheister und Frau Bülow, das die Jahrgänge 9 und 10 sowie die gymnasiale Oberstufe koordiniert, schließt der Neubau eine wichtige pädagogische Lücke.

Der Übergang von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II gilt als sensible Phase in der Schullaufbahn. Durch die Zusammenführung der zehnten Klassen mit den Jahrgangsstufen der Oberstufe im selben Gebäude wird dieser Übergang nun auch räumlich perfekt unterstützt. Das gemeinsame Lernen und Leben in einem eigenen Trakt nimmt den Jugendlichen die Schwellenängste vor der Oberstufe, stärkt das Wir-Gefühl und erleichtert die kontinuierliche pädagogische Begleitung.

Mit dem Baustart wird in naher Zukunft gerechnet. Wenn im Sommer 2028 die ersten Kurse in den Neubau einziehen, verfügt Geldern über ein weiteres schulisches Aushängeschild, das fit für die Bildungsanforderungen der kommenden Jahrzehnte ist.

Besuch im Landtag NRW

Besuch im Landtag NRW

„Einblick in die Landespolitik: Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Geldern zu Besuch im Landtag NRW“

Am 11. März 2026 machten sich einige Schülerinnen und Schüler der zukünftigen Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe der Gesamtschule Geldern auf den Weg nach Düsseldorf, um den Landtag von Nordrhein-Westfalen zu besuchen. Die Exkursion stellte gleichzeitig die Auftaktveranstaltung für den neuen Jahrgang der gymnasialen Oberstufe dar und ermöglichte den Schülerinnen und Schüler sich untereinander besser kennenzulernen und zu vernetzen. Dabei stand der Tag ganz unter dem Motto: „Wir sehen dich – als Teil unserer Gemeinschaft“ und ermöglichte einen exklusiven und lebensnahe Einblick in die politischen Prozesse der Landespolitik.
Sobald sie das beeindruckende Gebäude des Landtags betraten, waren die Schülerinnen und Schüler sichtbar neugierig und interessiert. Nach dem Empfang wurden sie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landtags, die ihnen alle Fragen beantworteten, durch das Gebäude geführt. Zunächst nahmen sie am allgemeinen Informationsprogramm teil, das ihnen die grundlegenden Funktionen des Landtags und die politischen Prozesse in Nordrhein-Westfalen erklärte. Sie erfuhren, wie Gesetze gemacht werden, wie die Regierung arbeitet und wie die Opposition ihre Rolle ausübt. Die Schülerinnen und Schüler waren sichtbar beeindruckt von der Komplexität und den Abläufen der politischen Prozesse und konnten von der Besuchertribüne einen Blick auf den Plenarsaal des Landtags werfen, welcher auch als „Herz der Demokratie“ bezeichnet wird. Der Höhepunkt des Besuchs war jedoch das persönliche Gespräch mit Julia Eisentraut, der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen. Sie nahm sich Zeit für die Schülerinnen und Schüler und beantwortete all ihre Fragen offen und ehrlich. Die Jugendlichen waren interessiert an Themen wie Bildung, Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit oder aktuelle Krisen wie in der Ukraine oder im Iran und diskutierten mit Frau Eisentraut über Herausforderungen und Lösungen in diesen Bereichen.
Die jungen Menschen der Gesamtschule Geldern verließen den Landtag am Ende des Tages nicht nur mit einem besseren Verständnis für die politischen Prozesse, sondern auch mit Inspiration und Motivation, sich selbst aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft zu beteiligen. Der Besuch im Landtag NRW war für sie eine einzigartige Möglichkeit, ihre Stimmen zu hören und ihre Interessen zu vertreten. Wir hoffen, dass dieser Besuch den zukünftigen Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe Gesamtschule Geldern ein bleibendes Erlebnis hinterlassen hat und sie weiterhin motiviert, sich für ihre Zukunft und ihre Umwelt zu engagieren.

Trampolinpark

Trampolinpark

Am Montag (2.3.) war unser Teambuilding mit den Sporthelfern im Trampolinpark Krefeld! Sprünge, Tricks und vor allem viel Teamgeist – gemeinsam üben, lachen und sich gegenseitig unterstützen. Danke an alle Sporthelferinnen und Sporthelfer für ihren Einsatz und an das Team für eine rundum gelungene Zeit. Wir sind stärker, wenn wir zusammen springen!