Mach mit beim Frühjahrsputz: Die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule der Stadt Geldern rufen zum Frühjahrsputz auf!

Mach mit beim Frühjahrsputz: Die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule der Stadt Geldern rufen zum Frühjahrsputz auf!

Nach einer winterlichen Woche mit Schnee und Eis steht nun der Frühling vor der Tür.

Durch die erfreuliche Resonanz unserer Frühjahrsputzaktion im letzten Jahr möchten die Schüler/innen der SV der Gesamtschule der Stadt Geldern die Frühjahrsputzaktion vom Kreis Kleve in diesem Jahr selbst in die Hand nehmen und ihre Mitschüler/innen motivieren sich mit Handschuhen und Müllsäcken auszustatten und in ihrem Umfeld Plastikmüll etc. einzusammeln.

Die Müllsammelaktion findet in diesem Jahr vom 01.März bis zum 05.März 2021 statt.

Euren gesammelten Plastikmüll müsst ihr natürlich nicht in der hauseigenen Mülltonne entsorgen; ihr könnt die gesammelten Abfälle nach vorheriger telefonischer Absprache kostenfrei beim Gelderner Wertstoffhof abgeben. Dieser befindet sich an der

Liebigstraße 34 in Geldern (Firma Schönmacker) und wird von der Stadt Geldern betrieben.

Den Wertstoffhof erreicht ihr telefonisch unter der Telefonnummer 02831 973968.

Bevor ihr eure gefüllten Müllsäcke jedoch dort abgebt, solltet ihr euch gemeinsam mit diesen auf einem witzigen Foto verewigen; schickt das Foto anschließend an farndt@vw.ge-geldern.de. Wer den meisten Müll gesammelt und gleichzeitig das coolste Foto gemacht hat, dem winkt ein toller Preis.

Also, nichts wie ran an den Müll J! Danach könnt ihr die Frühlingssonne in einer sauberen Umgebung doppelt genießen!

Tanja Rathmer-Naundorf und Fabienne Arndt für das Team der Gesamtschule der Stadt Geldern

Bildquelle: Pixabay

Kunst im Distanzlernen an der Gesamtschule Geldern

Kunst im Distanzlernen an der Gesamtschule Geldern

Der Distanzunterricht stellt uns alle vor ungeahnte Herausforderungen. Doch an Kreativität mangelt es den Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Geldern keinesfalls!

Mit viel Einfallsreichtum haben sie an verschiedenen Projekten gearbeitet.

Eine große Rolle spielte dabei das Thema Recycling: sie erstellten Reliefs aus Fundsachen und Plastikabfall, sowie dekorative kinetische Objekte aus PET-Flaschen und tolle Collagen aus Zeitschriftausschnitten.

Nachhaltigkeit mal anders!

Lena von der Heiden

 

Projekt der 7b: NIE WIEDER! – Geschichte hautnah

Projekt der 7b: NIE WIEDER! – Geschichte hautnah

NIE WIEDER! – Geschichte hautnah

Gestern vor 76 Jahren ist das Konzentrationslager Auschwitz befreit worden. Die Klasse 7b hat sich fächerübergreifend mehrere Unterrichtsstunden mit diesem Thema mehrere Stunden beschäftigt. Hier möchten die Klasse ein paar Ergebnisse präsentieren, die die Wichtigkeit der Erinnerungskultur zeigen.

Veronika Brückner für das Team der Gesamtschule der Stadt Geldern

 

Holocaust
„Tja, jetzt sitze ich also hier in der letzten Ecke in meinem feuchten und kalten Anzug. Ich habe niemanden in diesem Lager, der mir irgendwie weiterhelfen kann. Ich muss hier einfach weg! Das Einzige, was mich noch am Leben hält, ist die Musik. Was soll ich erzählen, wenn ich überhaupt hier rauskomme? Vielleicht schaffe ich es, so lange durchzuhalten, bis der Krieg vorbei ist. Ich möchte einfach nur meine Mutter sehen. Die Deutschen haben keine Ahnung, wie schlimm es ist, seine Mutter nicht in so einer Situation zu sehen. Ich singe nur noch für die Deutschen, damit ich länger durchhalte. Ich möchte nicht noch mehr Freunde verlieren. Ich hoffe sehr, dass niemand mehr auf die andere Seite muss.“

Gedanken de Mädchens Eva, Auschwitz 1945

 

Fynn Engelke Thema Auschwitz im 2ten Weltkrieg 1945 und die Hoffnung

Die Hoffnung
Grau wirkt jeder Tag,
so das man nicht immer dran denken mag.
Jedoch wird keiner diese Zeiten vergessen,
wo menschen sterben,leiden oder tagelang nichts gegessen.
Der Krieg richtet soviel Unheil an
das ich es einfach nicht glauben kann.
Wie können Menschen zueinander so grausam sein,
bei solchen Gedanken und Bildern würde man am liebsten wein.
Doch eines hatten die traurigsten Menschen im Herzen,
es leuchtete in ihnen wie ein Meer aus Kerzen.
In ihnen wird niemals die Hoffnung sterben,
selbst wenn ihr Leben vor ihnen liegt in tausend Scherben.
Die Hoffnung auf ein besseres Leben,
dort wird es keine Traurigkeit mehr geben.
Die Hoffnung auf eine bessere Welt,
dort wo jeder wieder zusammenhält.
Die Hoffnung seine liebsten bei sich zu haben,
ob sie noch leben das muss man dann nicht mehr fragen.
Die Hoffnung die graue Wolken verschwinden
und sie das Licht wieder finden.
Die Hoffnung stirbt zuletzt,
und das wird von uns bis heute fortgesetzt.
Ohne Hoffnung wäre ein leben leer,
ich hoffe so eine Zeit erleben wir nie mehr.

 

 

 

Kunstprojekt an der Gesamtschule der Stadt Geldern … oder „wenn kleine Ideen GROSS werden“

Kunstprojekt an der Gesamtschule der Stadt Geldern … oder „wenn kleine Ideen GROSS werden“

Kunstfigur NANA schmückt das Forum der Gesamtschule Geldern

Wer kennt sie nicht? Die berühmten NANAS der französischen Malerin und Bildhauerin Niki de Saint Phalle, die erstmals 1965 in Paris ausgestellt wurden. Heute kann man die übergroßen weiblichen Figuren, die für Lebenskraft, Weiblichkeit und freie Gestaltung ohne Konventionen stehen, auch in zahlreichen deutschen Städten bewundern, wie unter anderem am Leibnizufer im schönen Hannover oder im Zürcher Hauptbahnhof.

Auch das Forum der Gesamtschule der Stadt Geldern wird seit Kurzem von einer ganz besonderen NANA geschmückt, einer, die nicht von der Künstlerin Niki de Saint Phalle selbst, sondern von einer Gruppe kunstbegeisterter Schülerinnen und Schüler der Kunst-AG der Gesamtschule erschaffen wurde.

Die Idee dazu entstand bereits im vergangenen Jahr. Die Kunst-AG, unter der Leitung von Judith Schelbergen, beschäftigte sich mit dem Bereich der modernen Kunst und stieß bei ihrer Recherche auf die bunten Frauenfiguren. Eine solche wollte man auch erschaffen, jedoch wagte sich niemand in einer so großen Dimension zu denken. Man kaufte also kleine rechteckige Styroporrohlinge, ein paar Kilogramm Beton und etwas Farbe, mit deren Hilfe kleine, handliche NANAS als Dekoration für heimische und schulische Fensterbänke und Schränke entstanden.

Aber irgendwie genügte dies den kleinen Künstlern der Gesamtschulde Geldern, die die Klassen 5 bis 7 besuchen, noch nicht; man wollte größer denken!

Durch die finanzielle Unterstützung des Rotary Clubs Geldern, konnte der Wunsch der Kinder verwirklicht werden.

Man ließ nun einen riesigen rechteckigen Styroporrohling anliefern, aus dem der Körper der „gut gebauten“ NANA geformt wurde. Mehrere Kilos Beton wurden benötigt, um der NANA ihre rundliche Gestalt zu verleihen. Nun musste erstmal eine Pause eingelegt werden, damit die gewaltige Frauenfigur „durchtrocknen“ konnte. In der Trocknungszeit entstanden die unterschiedlichsten Ideen zur farblichen Gestaltung: sollte die NANA ein klassisches rotes Kleid tragen? Trägt sie vielleicht Schmuck? Oder sogar eine Hose? Gemeinsam entschied man sich für die Schulfarben grün, blau und hellblau und zauberte der NANA ein figurbetontes buntes Kleid, welches ihre Rundungen in Szene setzt.

Seit wenigen Tagen hat unsere NANA nun ihren festen Platz im Forum der Gesamtschule gefunden und erfreut alle Besucher, Schüler und Lehrer mit ihrer bunten Gestalt.

Ein großes Lob geht an Judith Schelberger und die Kinder der Kunst-AG für ihr großes Engagement, ihre Zeit und ihren Mut dieses tolle Projekt in die Tat umzusetzen. Dem Rotary Club Geldern danken wir herzlich für die finanzielle Unterstützung dieses Projektes, ohne welche die Verwirklichung nicht möglich gewesen wäre.

Fabienne Arndt für das Team der Gesamtschule der Stadt Geldern 

summer sChOOL 2020 – das Gemeinschaftsprojekt der Gesamtschule der Stadt Geldern und Realschule An der Fleuth kommt in die engere Auswahl für den Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial!!!

summer sChOOL 2020 – das Gemeinschaftsprojekt der Gesamtschule der Stadt Geldern und Realschule An der Fleuth kommt in die engere Auswahl für den Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial!!!

Nach den Schulschließungen im Frühjahr und Sommer 2020 aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus stand für die Schulgemeinschaften beider Schulen fest, dass wir „unseren“ Kindern und deren Eltern helfen wollten, möglicherweise versäumte Lerninhalte zu erarbeiten und zu vertiefen, die Tage nach dem langen home schooling wieder besser zu strukturieren, einen neuen Zugang zu Schule und Lernen zu finden und damit auch die Eltern zu entlasten – und dies über die uns im Rahmen des Präsenzunterrichts zur Verfügung stehenden Möglichkeiten hinaus. So entstand nach und nach das Konzept der summer sChOOL 2020, das dann während vier Wochen in den Sommerferien umgesetzt wurde. Auf vollständig freiwilliger Basis für alle Beteiligten vertieften insgesamt 140 Fünft- und Sechstklässler bei insgesamt über 30 Kolleginnen und Kollegen und sonstiger Mitarbeiter beider Schulen ihre Kenntnisse schwerpunktmäßig in den Fächern Englisch, Mathematik sowie DaZ (Deutsch als Zielsprache). Um „Schule einmal anders“ zu erleben, wurde in kleinen Gruppen ohne Leistungsdruck teils mit medialer Unterstützung gearbeitet, wobei die „Kleinen“ durch insgesamt etwa 40 sogenannte „Paten“ – vorwiegend Neunt- und Zehntklässler der Realschule – unterstützt wurden. Das Projekt konnte dabei nicht nur durch das freiwillige Engagement der beteiligten Schüler/innen und Lehrkräfte, sondern auch durch die spontane Unterstützung einer Vielzahl von Organisationen und Personen wie den Fördervereinen, dem RotaryClub Geldern, dem Schulträger etc. umgesetzt werden, so dass es ein Gemeinschaftsprojekt im wahrsten Sinne des Wortes wurde!

Nach der überwältigenden Resonanz kam der Vorschlag, dass wir uns mit diesem sicherlich einzigartigen Projekt doch für den Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial bewerben sollten, denn dieser zeichnet deutschlandweit „ … innovative Konzepte aus, die Schulen im Umgang mit der Corona-Krise entwickelt haben und die das Lehren und Lernen langfristig verändern können“ (www.deutscher-schulpreis.de). Da wir von unserer summer sChOOL 2020 100% überzeugt sind, schickten wir dann unsere doch recht umfangreich gewordene Bewerbung fristgerecht Mitte Oktober ab.

In einem Videointerview Anfang November mit zwei Juroren konnten wir dann noch einmal Grundidee und Umsetzung des Konzeptes darlegen, Fragen der Juroren beantworten und einen Zukunftsausblick geben. Als wir im Verlauf des Interviews allerdings erfuhren, dass es insgesamt 366 Bewerbungen gab, sanken unsere Hoffnungen auf ein Weiterkommen trotz aller Begeisterung für die summer sChOOL 2020 doch ein wenig…  

… umso größer war daher unsere Freude, als wir diese Woche folgende Nachricht bekamen:

„Wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihre Schule die Jury mit dem Konzept zum Umgang mit der Corona-Pandemie überzeugt hat, und gratulieren Ihnen zum Erfolg in der ersten Wettbewerbsrunde!“

Von den 366 Bewerbungen haben es nur 121 (also etwa ein Drittel) in die nächste Runde geschafft, so dass wir unsere Qualifikation als eine großartige Anerkennung der gemeinsamen Leistung der Teams beider Schulen sehen und uns riesig über die Wertschätzung freuen, die dieser Arbeit nun zuteil wurde.

Dieser Erfolg war und ist nur möglich, weil alle Beteiligten über sich selbst hinausgewachsen sind, Zeit und Engagement „geopfert“ haben, um gemeinsam etwas zu bewegen, und somit auch tatsächlich dem Motto der summer sChOOL 2020 gerecht geworden sind: „Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist… es wär` nur deine Schuld, wenn sie so bleibt…!“ (mit freundlicher Genehmigung der Band Die Ärzte). Und so sind wir sicher, dass die Worte „unseres“ Jurors Prof. Brauckmann-Sajkiewicz (Klagenfurt) in seiner facebook-Botschaft während der dreitägigen Beratungen des Auswahlgremiums zum Deutschen Schulpreis 20|21 Spezial auch auf unser Projekt zutreffen: „Die Bewerberschulen sind ein Geschenk, […] weil sie in der Lage sind, Freiräume zu schaffen, Kräfte freizusetzen, Orientierung zu bieten in einer Zeit großer allgemeiner Verunsicherung, und zuletzt können sie auch ein anderes Bild von Schule vermitteln.“ (https://www.facebook.com/1434238816816203/posts/2794521807454557/).

Birgit Hartmann und Torben Sowinski

Virtuelles Weihnachtskonzert 2020

Virtuelles Weihnachtskonzert 2020

„Virtuelles Weihnachtskonzert 2020“ der Gesamtschule Geldern.

Alltagsmasken, AHA-Regeln, Quarantänen, Distanzunterricht… Das Jahr 2020 ist bzw. war für alle eine große Herausforderung und vieles ist mit Blick auf die aktuelle Coronapandemie anders. Gerade die Adventszeit zeichnet sich durch das gemeinsame Singen und Musizieren aus, aber leider nicht in diesem Jahr. Das ist auch der Grund, weshalb die typische Weihnachtsstimmung bei dem ein oder anderen nicht so richtig aufkommen mag. Aus diesem Grund haben Schüler/innen und Lehrer/innen von zu Hause aus fleißig musiziert und rezitiert, um ein wenig Weihnachtsatmosphäre in euer Wohnzimmer und eure Herzen zu zaubern.

Viel Spaß beim Zuhören und Zuschauen. Ich wünsche Ihnen und euch frohe Weihnachten, einen guten Rutsch ins Jahr 2021 und bleiben Sie stets gesund!

Tanja Möhlen