/* df 2025 */
Perspektiv-Klasse

Perspektiv-Klasse

Im kommenden Schuljahr 2026/27 bietet unsere Schule die Perspektivklasse an. Mit diesem besonderen Angebot möchten wir Schülerinnen und Schüler unterstützen, die einen stärkeren Praxisbezug im schulischen Lernen benötigen und ihre beruflichen Perspektiven gezielt weiterentwickeln möchten.

Was ist die Perspektivklasse?

Die Perspektivklasse verbindet schulisches Lernen mit praktischen Erfahrungen in der Arbeitswelt. Die Schülerinnen und Schüler verbringen

  • 3 Tage pro Woche in der Schule
  • 2 Tage pro Woche in einem Praktikumsbetrieb

Durch diese Kombination erhalten die Jugendlichen die Möglichkeit, wichtige berufliche Erfahrungen zu sammeln, ihre Stärken zu entdecken und sich gezielt auf den Übergang von der Schule in Ausbildung oder Beruf vorzubereiten.

Für wen ist die Perspektivklasse geeignet?

Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs, die

  • praxisorientiert lernen möchten,
  • Interesse an beruflichen Tätigkeitsfeldern haben,
  • ihre Motivation durch konkrete Berufserfahrungen steigern können,
  • sich frühzeitig mit ihrer beruflichen Zukunft auseinandersetzen möchten.

Mögliche Praktikumsbereiche

Die Praktika können beispielsweise in folgenden Berufsfeldern stattfinden:

  • Gartenbau
  • Bauwesen
  • Einzelhandel
  • Handwerk
  • Gesundheitswesen

Weitere Berufsfelder sind nach Absprache selbstverständlich möglich.

Ziele der Perspektivklasse

Die Perspektivklasse verfolgt das Ziel,

  • den Ersten Schulabschluss (HA9) zu erreichen,
  • berufliche Kompetenzen zu entwickeln,
  • Kontakte zu Ausbildungsbetrieben aufzubauen,
  • die Chancen auf einen Ausbildungsplatz zu verbessern.

Nicht selten ergeben sich aus den Praktika bereits erste Perspektiven für eine spätere Ausbildung.

Ansprechpartner

Bei Fragen zur Perspektivklasse stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

  • Frau Aengenheister (Abteilungsleitung III)
  • Herr Dr. Schulz (StuBo-Team SI)
  • Herr Fabian (StuBo-Team SI)

E-Mail: stubo@ge-geldern.de

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen und Ihren Kindern neue Perspektiven für einen erfolgreichen schulischen und beruflichen Weg zu eröffnen.

Mit freundlichen Grüßen

S. Aengenheister,  Dr. M. Schulz und D. Fabian

Gartenbau Grütters aus Sonsbeck

Gartenbau Grütters aus Sonsbeck

Die Gesamtschule der Stadt Geldern und die Firma Gartenbau Grütters aus Sonsbeck werden Kooperationspartner

Die GE Geldern hat mit der Firma Grütters, vertreten durch Herrn Peters, eine weitere enge Zusammenarbeit beschlossen.

Die Firma ist im Bereich Kundenberatung, Gartenplanung und Gartengestaltung ganzheitlich tätig. Ob Gartenneuanlage oder die Überarbeitung eines bestehenden Gartens: es werden immer individuelle Gartenkonzepte erstellt. Auch ein „Gartentypentest“, den die Firma gemeinsam mit einer Psychologin entwickelt hat, ist ein fester Bestandteil der Kundenberatung.

Besonders für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 8-10 ist diese Kooperation von Bedeutung, da diverse Perspektiven für mögliche Berufsfelderkundungstage, Praktika und potentielle Ausbildungsplatzangebote entstehen.

Die Schule freut sich darüber, dass der neue Partner auch im kommenden November am „Tag der Berufe“ wieder teilnehmen wird.

Zeitzeuge mahnt zum Erinnern

Zeitzeuge mahnt zum Erinnern

Gesamtschule Geldern bereitet sich auf Exkursion nach Weimar und Buchenwald vor

Geldern. Ein stiller, konzentrierter Raum, gespannte Aufmerksamkeit und eine Geschichte, die unter die Haut ging: Vor einer Schülergruppe der Gesamtschule der Stadt Geldern berichtete der Holocaust-Überlebende Thomas Gabelin aus seinem Leben. Der Zeitzeugenvortrag bildete einen zentralen Vorbereitungspunkt für die bevorstehende Exkursion der Schule nach Weimar und zur Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald.
Thomas Gabelin wurde 1944 im Ghetto und Konzentrationslager Theresienstadt geboren. In seinem Vortrag schilderte er eindrücklich, was Verfolgung, Ausgrenzung und Entrechtung im Nationalsozialismus bedeuteten – nicht abstrakt aus dem Geschichtsbuch, sondern als persönliche Lebensgeschichte. Besonders bewegend für die Schülerinnen und Schüler war die Erkenntnis, dass hinter historischen Zahlen konkrete Menschen, Familien und Schicksale stehen. Gabelin betonte immer wieder die Verantwortung der jungen Generation, wachsam zu bleiben und sich aktiv gegen Hass, Diskriminierung und menschenfeindliche Ideologien einzusetzen.
Der Vortrag war bewusst als inhaltliche und emotionale Vorbereitung auf die Bildungsreise nach Weimar angelegt, die bereits zum zweiten Mal von der Gesamtschule der Stadt Geldern durchgeführt wird. Begleitet von Herrn Lantermann und Frau Wiemers verbindet die mehrtägige Exkursion historische Bildung, politische Reflexion und kulturelle Erfahrungen.
Der Zeitzeugenvortrag von Thomas Gabelin verlieh dieser Reisevorbereitung eine besondere Tiefe. Viele Schülerinnen und Schüler äußerten im Anschluss, dass sie den Besuch in Buchenwald nun bewusster und mit größerem Respekt antreten würden. Herr Lantermann und Frau Wiemers begleiteten nicht nur organisatorisch, sondern auch pädagogisch die Vorbereitung und standen den Jugendlichen für Gespräche über die emotional anspruchsvollen Inhalte zur Verfügung.
Nach den positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre steht fest: Die Weimar-Exkursion soll dauerhaft im Schulprogramm der Gesamtschule der Stadt Geldern verankert werden. Mit der Verbindung aus Zeitzeugengespräch, Gedenkstättenbesuch und kultureller Bildung setzt die Schule ein klares Zeichen für nachhaltige historische und politische Bildung und für die Bedeutung des Erinnerns als Auftrag für die Zukunft.

Raum für die Zukunft

Raum für die Zukunft

Raum für die Zukunft: Gesamtschule Geldern erhält modernen Erweiterungsbau für die Oberstufe

Ein Meilenstein für die Schullandschaft in Geldern nimmt Formen an: Die Gesamtschule der Stadt wird signifikant erweitert. Mit einem maßgeschneiderten Neubau stellt die Stadt die Weichen für eine moderne, zukunftsorientierte Oberstufenlandschaft. Ab Sommer 2028 soll das neue Gebäude offiziell bezogen werden und dann vor allem den Schülerinnen und Schülern der zehnten Klassen sowie der gymnasialen Oberstufe ein neues schulisches Zuhause bieten.

Der Erweiterungsbau setzt auf zeitgemäße pädagogische Architektur. Neben hellen, digital und modern ausgestatteten Kursräumen entstehen hochmoderne Fachräume der Naturwissenschaften, die experimentelles und praxisnahes Arbeiten auf universitärem Niveau ermöglichen.

Offene Lernlandschaften und Raum für Begegnung

Ein besonderes Highlight des Neubaus ist das großzügige Raumkonzept, das starre Strukturen aufbricht: Ein offener Lernbereich mit integrierter Bibliothek soll als zentrales Herzstück fungieren. Hier wird den Jugendlichen Raum für selbstorganisiertes Arbeiten, Gruppenprojekte und konzentrierte Recherche geboten – eine optimale Vorbereitung auf die Anforderungen von Studium und Berufswelt.

Doch nicht nur das Lernen, auch das Miteinander steht im Fokus des architektonischen Entwurfs. So wird ein sogenanntes „Dialog-Café“ eingerichtet. Dieser Bereich steht sowohl der Schülerschaft als auch dem Lehrerkollegium offen und lädt zu gemeinsamen, kreativen Auszeiten, informellem Austausch und dem Durchatmen im Schulalltag ein.

Pädagogisches Konzept erhält architektonisches Fundament

In der Schulleitung ist die Vorfreude auf das Großprojekt spürbar. Besonders für das Team der Abteilungsleitungen von Frau Aengenheister und Frau Bülow, das die Jahrgänge 9 und 10 sowie die gymnasiale Oberstufe koordiniert, schließt der Neubau eine wichtige pädagogische Lücke.

Der Übergang von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II gilt als sensible Phase in der Schullaufbahn. Durch die Zusammenführung der zehnten Klassen mit den Jahrgangsstufen der Oberstufe im selben Gebäude wird dieser Übergang nun auch räumlich perfekt unterstützt. Das gemeinsame Lernen und Leben in einem eigenen Trakt nimmt den Jugendlichen die Schwellenängste vor der Oberstufe, stärkt das Wir-Gefühl und erleichtert die kontinuierliche pädagogische Begleitung.

Mit dem Baustart wird in naher Zukunft gerechnet. Wenn im Sommer 2028 die ersten Kurse in den Neubau einziehen, verfügt Geldern über ein weiteres schulisches Aushängeschild, das fit für die Bildungsanforderungen der kommenden Jahrzehnte ist.

Bildungsreise Polen

Bildungsreise Polen

Die vom Deutschen Polen-Institut organisierte Bildungsreise nach Polen, die am 29. März anfing, ging am 3. April leider viel zu schnell zu Ende. Unter der Leitung des Polenexperten Dr. M. Kneip (https://www.deutsches-polen-institut.de/institut/ansprechpartner/dr-matthias-kneip und der Reiseleiterin Ewa Kwasny vom Krakauer Reisebüro PolenPlan https://polenplan.com/uber-uns/) nahm ich mit 25 anderen Lehrkräften aus Deutschland an der facettenreichen Bildungsreise teil.

Auf dem Programm standen: die Besichtigung der Danziger Altstadt und des Europäischen Zentrum der Solidarnosc, ein Ausflug zu der Marienburg (Malbork), der ältesten Backsteinfestung Europas und dem ehemaligen Hauptsitz des Deutschen Ritterordens (UNSESCO- Weltkulturerbe).

Eine Fahrt zur Westerplatte, jenem Ort, an dem der Zweite Weltkrieg begann, fand am 3. Tag der Lehrerreise statt. Am 4. Tag fuhren wir mit dem Bus zu der Gedenkstätte Stutthof und besichtigten das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Stutthof. Am 5. Tag konnten alle das Museum des Zweiten Weltkrieges besichtigen und anschließend mit einem Bus zum Danziger Stadtteil Wrzeszcz fahren. Die Spuren führten uns zum Haus, in dem Günter Grass seine Kindheit verbrachte, einige Handlungsorte seiner Romane wurden uns auch präsent. Da die Stadt Danzig an der Ostseeküste liegt, dürften Spaziergänge an der Küste in Sopot (dt, Zoppot) nicht fehlen. Das Flanieren auf der  Hauptpromenade und der Genuss der polnischen Spezialitäten rundeten die Tage ab.
Es wäre sehr lehrreich, wenn auch unsere Schülerinnen und Schüler in der Zukunft an solchen Fahrten teilnehmen könnten, um das Nachbarland Polen näher kennenzulernen und deutsch-polnische Kontakte zu knüpfen.

Pink gegen Rassismus

Pink gegen Rassismus

Aktionstag an unserer Schule

Auch in diesem Jahr hat unsere Schule wieder ein starkes Zeichen gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus gesetzt. Unter dem Motto „Pink gegen Rassismus“ kamen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeitende zusammen, um zu zeigen, dass Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt bei uns nicht nur Worte sind, sondern gelebter Alltag.

Ein besonderes Highlight war erneut die Kletter‑Aktion, die viele Klassen begeistert angenommen haben. Beim gemeinsamen Klettern ging es nicht nur um sportliche Herausforderung, sondern vor allem um Vertrauen, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung. Wer klettert, braucht Menschen, die sichern, Mut machen und Verantwortung übernehmen – genau die Werte, die auch im Umgang miteinander wichtig sind.

Neben der Kletterwand setzten viele Schülerinnen und Schüler mit pinker Kleidung, Plakaten und kreativen Aktionen sichtbare Zeichen für eine offene und tolerante Schulgemeinschaft. Die Aktionstage zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig es ist, Haltung zu zeigen und gemeinsam für ein respektvolles Miteinander einzustehen.

Pink gegen Rassismus erinnert uns daran, dass jede und jeder von uns Verantwortung trägt – im Klassenzimmer, auf dem Schulhof und darüber hinaus.

Klick auf ein Foto, um die Galerie zu starten.