Die vom Deutschen Polen-Institut organisierte Bildungsreise nach Polen, die am 29. März anfing, ging am 3. April leider viel zu schnell zu Ende. Unter der Leitung des Polenexperten Dr. M. Kneip (https://www.deutsches-polen-institut.de/institut/ansprechpartner/dr-matthias-kneip und der Reiseleiterin Ewa Kwasny vom Krakauer Reisebüro PolenPlan https://polenplan.com/uber-uns/) nahm ich mit 25 anderen Lehrkräften aus Deutschland an der facettenreichen Bildungsreise teil.
Auf dem Programm standen: die Besichtigung der Danziger Altstadt und des Europäischen Zentrum der Solidarnosc, ein Ausflug zu der Marienburg (Malbork), der ältesten Backsteinfestung Europas und dem ehemaligen Hauptsitz des Deutschen Ritterordens (UNSESCO- Weltkulturerbe).
Eine Fahrt zur Westerplatte, jenem Ort, an dem der Zweite Weltkrieg begann, fand am 3. Tag der Lehrerreise statt. Am 4. Tag fuhren wir mit dem Bus zu der Gedenkstätte Stutthof und besichtigten das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Stutthof. Am 5. Tag konnten alle das Museum des Zweiten Weltkrieges besichtigen und anschließend mit einem Bus zum Danziger Stadtteil Wrzeszcz fahren. Die Spuren führten uns zum Haus, in dem Günter Grass seine Kindheit verbrachte, einige Handlungsorte seiner Romane wurden uns auch präsent. Da die Stadt Danzig an der Ostseeküste liegt, dürften Spaziergänge an der Küste in Sopot (dt, Zoppot) nicht fehlen. Das Flanieren auf der Hauptpromenade und der Genuss der polnischen Spezialitäten rundeten die Tage ab.
Es wäre sehr lehrreich, wenn auch unsere Schülerinnen und Schüler in der Zukunft an solchen Fahrten teilnehmen könnten, um das Nachbarland Polen näher kennenzulernen und deutsch-polnische Kontakte zu knüpfen.