Pollenalarm in der Schule!
Ich sitze im Klassenzimmer, draußen zwitschern die Vögel und die Sonne scheint, aber für mich ist Frühling eine Qual. Kaum setze ich mich hin, fängt meine Nase an zu kitzeln. Erst ist es nur ein leichter Niesreiz, dann laufen mir die Augen Tränen und fühlen sich wie Sand an. Die Konzentration verschwindet: Vor mir auf dem Heft verschwimmen die Buchstaben, und ich kann mich kaum auf Frau Xs Erklärungen konzentrieren.
Meine Mitschüler sprechen über Fahrradtouren und Eis essen, und ich möchte am liebsten mitreden — stattdessen halte ich ein Taschentuch in der Hand und versuche, nicht ständig zu schniefen. In Sport fange ich schneller an zu husten, und beim Sportunterricht muss ich oft eine Pause machen, weil die Pollen überall sind. Manchmal ist es peinlich, wenn der Lehrer fragt, ob alles in Ordnung ist, und ich wieder niesen muss.
Zu Hause nehme ich abends Tabletten, aber manchmal helfen sie nicht sofort. Trotzdem gebe ich mir Mühe: Ich mache die Fenster zu, wenn ich lernen muss, und hänge meine Jacke nicht im Klassenzimmer auf, weil sie sonst voller Pollen ist. Ich hoffe, die schlimmste Zeit geht bald vorbei — bis dahin versuche ich, nicht aufzugeben und wenigstens bei Tests und Freunden normal mitzuspielen.